Ein Tag wie viele

Manchmal bin ich mir ja wirklich nicht sicher, ob ich lachen oder weinen soll. Da kauft man sich schon eine dieser sündhaft teuren Küchenmaschinen, die quasi alles alleine macht, um sich dann bewusst zu werden, dass einem nicht mal die vor der eigenen Schusseligkeit bewahren kann.

Aber von Anfang: Bolognese sollte es werden. Im Verlauf vom Rezept steht eindeutig, „bitte Garkörbchen als Spritzschutz aufsetzen“. Als ich mich so in meiner Küche umseh, um selbiges zu suchen, fällt mir auf……:“oh, ich hab ja keine Nudeln da“. Ich, los zur Waschküche, in der ich eine Ecke für Vorräte hab, seh ich aus den Augenwinkeln, wie die Waschmaschine blinkt. „Oh“ denk ich, „schon fertig?!“ Zack, Wäschewanne geschnappt, Wäsche raus, zum Trockner………logisch, dass da noch Wäsche drin war. Die raus, neue rein und fang in Seelenruhe an, Wäsche zu legen.

Als es aus der Küche summt, bin ich erst leicht irritiert. Erschrecke. Scheiße, da war was!

Sollte ich vielleicht noch kurz erwähnen, dass ich eine weiße Küche HATTE?! Jetzt ist sie gesprenkelt! Rot! Dass ich natürlich auch keine Nudeln hatte, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen….

Ich hätte heulen können. In solchen Momenten komm ich mir so blöd und nutzlos vor. Getrieben von dem Gedanken:“was kannst du überhaupt?“

Mit etwas Abstand, kann ich dann manchmal aber doch noch über sowas lachen…… aber nur manchmal.

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